Tourismus ist ein Gewinn, aber auch eine Belastung. Unsere Region soll für Gäste attraktiv bleiben, ohne die Lebensqualität der Einheimischen zu gefährden. Ich setze auf weniger Massentourismus und mehr respektvolle, langfristige Aufenthalte.
Mit klarer Besucherlenkung, intelligenter Mobilität und dem Schutz unserer Natur und Kultur schaffen wir nachhaltige Lösungen. Regionale Betriebe sollen profitieren, ohne dass die Region überlastet wird.
Mein Ziel: Eine Heimat, in der Gäste und Einheimische gleichermaßen eine intakte Natur vorfinden.
Gäste und Einheimische profitieren
Tourismus ist für den Landkreis Miesbach Segen und Belastung zugleich. Unsere Seen, Berge und Orte ziehen Menschen an – doch genau das, was sie suchen, droht zu verschwinden, wenn wir nicht handeln: Ruhe, Natur, Authentizität. Ein nachhaltiger Tourismus sorgt dafür, dass Gäste willkommen sind, ohne dass Einheimische ihre Heimat nicht mehr wiedererkennen.
Besucherlenkung
Viele spüren es: volle Parkplätze, überlastete Wege, Lärm, Müll, steigende Preise. Mein Ansatz ist klar: Qualität vor Masse. Ich will Gäste, die unsere Region respektieren, länger bleiben, bewusst konsumieren – statt schnellen Durchgangstourismus, der wenig bringt und viel kostet. Dafür brauchen wir klare Lenkung, intelligente Mobilität und Angebote, die Natur und Kultur schützen.
Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Nachhaltiger Tourismus heißt, dass auch die Menschen vor Ort profitieren: regionale Betriebe, Landwirte, Gastronomie, Kultur. Wir wollen Wertschöpfung im Landkreis halten und saisonale Schwankungen abfedern. Wenn ein Wirt sagen kann: „Ich habe weniger Stress, aber bessere Auslastung“, und eine Familie: „Wir haben auch an Sommerwochenenden noch Ruheinseln“, dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Unser Tourismus, gerade im südlichen Landkreis, ist ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor, den ich erhalten will!
Hier einige Zahlen aus der Region Tegernsee / Schliersee von 2024:
18.000 Betten, 800.000 Ankünfte, 8 Mio. Tagesgäste, 2,5 Mio. Übernachtungen und eine Wertschöpfung von 280 Mio. Euro!
Das ist beachtlich und für viele überlebenswichtig.
Konkrete Maßnahmen
Ich will eine Region, in der Kinder noch barfuß am See spielen können und Einheimische gern ihre Lieblingsplätze zeigen, statt sie aus Angst zu verbergen. Dafür braucht es Mut zu Regeln: klare Schutzgebiete, Besucherlenkung, Parkraummanagement, verbindliche Standards für Betriebe. Mein Konzept stellt nicht die kurzfristige Zahl der Übernachtungen in den Mittelpunkt, sondern die langfristige Gesundheit unserer Heimat.
Win-Win für alle
Nachhaltiger Tourismus ist ein Versprechen: an unsere Natur, an unsere Kultur und an die Menschen, die hier leben und arbeiten. Wenn Gäste nach Hause fahren und sagen: „Dort wird sorgsam mit der Region umgegangen – das merkt man überall“, dann haben wir mehr erreicht als nur volle Hotels. Wir haben gezeigt, dass Tourismus und Heimatliebe zusammengehen können.